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Luther dachte kaltholischer als die Kirche seiner Zeit!

Das neue Buch “Ein Kelch für zwei” ist erst seit ein paar Tagen im Buchhandel, schon aber wird es vielfach gekauft, rezensiert und dabei lebhaft aufgenommen. Mit Spannung wird bei Katholiken das neue Verständnis der Lehren Luthers registriert, der eben katholischer war, als es Katholiken gemeinhin bisher wahrhaben wollten. Mehrere Experten widmen sich in dem Buch der Frage des Kommunionsempfangs konfessionsverschiedener Paare. Mitautor Wolfgang Tönnissen hält eine Teilnahme evangelischer Christen an der Kommunion grundsätzlich für möglich, sagt er dem katholischen Domradio in Köln.

Wir müssen immer genau beobachten und sehen, was Luther wirklich kritisiert hat. Und das haben wir in unseren historischen und wissenschaftlichen Arbeiten gemacht und dabei haben wir festgestellt, dass Martin Luther ein sehr genaues Verständnis von der eucharistischen Praxis hatte; für sich selber und auch in seinem Orden, in dem er groß geworden ist. Und dabei konnte er selbst auf eine Tradition etwa von Bernhard von Clairvaux zurückgreifen; in der mönchischen Tradition. Und da sah es doch etwas anders aus, als es damals in der Praxis der Kirche gemeinhin in den Gemeinden der Fall war. Und auf diese Praxis greifen wir zurück und dabei sehen wir, dass Luther ein sehr gutes Verständnis etwa auch von der Eucharistie entwickeln konnte.

Lesen Sie/hören Sie den gesamten Beitrag im katholischen Kölner Domradio:

https://www.domradio.de/themen/%C3%B6kumene/2019-04-09/ein-kelch-fuer-zwei-gedanken-zum-kommunionsempfang-konfessionsverschiedener-paare

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